Im kleinen Bild des hübschen Kolibris (oben) ist nur schwer zu erkennen, warum es dieses Foto als Schnappschuss in die TopTen brachte... Klarheit verschafft ein Klick hier >TopTen Mai 2007
Fernando Xatruch, Jg. 1978, ist gelernter Elektrozeichner. Mit Betonung auf Zeichner, denn er zeichnet alles, was mit Elektrizität zu tun hat, vom Kraftwerk bis zum Hausanschluss. Zeichnen und Fotografieren gehört irgenwie zusammen, und so kam es, wie es kommen musste...
Die Kunst der Fotografie lernte er autodidaktisch. Über viele Jahre spezialisierte er sich auf Tierbilder, bis zu dem Punkt, an dem seine Frau Bilder von sich wollte. Die Resultate waren so erfreulich, dass sie meinte: «Deine Bilder sind ja besser als die vom Fotografen!» Das brachte Fernando Xatruch die Idee, es auch als >Portraitfotograf zu versuchen. Und seither hilft er so auch dem einen oder anderen Nachwuchsmodell auf den Weg. Aber nicht nur das, – auch heisse Autos lichtet er gerne ab.
Der Tierfotografie ist er aber treu geblieben. «Es ist schon ein grosser Unterschied zwischen der Tierfotografie und den Portraits. Wo ich in der Menschenfotografie selber dirigieren und korrigieren kann, bin ich bei der Tierfotografie auf den Zufall angewiesen. Nur lange Beobachtung der Tiere und die Bereitschaft, jederzeit "das" Foto zu schiessen, bringt das gewünschte Ergebnis.»
tierfoto-
wettbewerb.ch
Ausrüstung
Canon 20D und 5D
An der 20D kommt oft das 70-300 IS zum Einsatz. «Bei Tieraufnahmen braucht es einfach ein wenig mehr Zoom, und da ist die Cropkamera dem Vollformat-Modell überlegen.» Sein neuestes Objektiv ist ein 70-200 2.8L. Dieses will er vor allem im Masoala-Regenwald des Zürcher Zoos verwenden.



Anekdote
«Beim Fotografieren im Zoo. Ich versuchte gerade, einen kleinen Gecko fotografisch einzufangen. Ein kleines Mädchen neben mir beäugte mich scharf und frage dann seine Mutter, was ich da mache. Die Antwort der Mutter: der macht Fotos mit einer alten Kamera, die neuen sind ja viel kleiner.»

