Den Platz in den TopTen hat sich Maria Stagnitta redlich verdient: Mit dem fantastischen «Kuschelbild» der beiden Polarbären (oben rechts), aufgenommen in Kanada. >TopTen Dezember 2007
Maria Stagnitta ist von Beruf Detailhandelsangestellte, arbeitet daneben aber auch für einen professionellen Fotografen im Bereich Reportagefotografie (z.B. Hochzeitsaufnahmen).
Ihre Liebe zur Fotografie hat sie schon als Kind entdeckt. Klar, dass damals die Familie ihr bevorzugtes Sujet war. Mit der Zeit wurde ihr der Raum etwas eng und sie begann zu reisen. Das schürte die Lust an der Fotografie noch, und es wurde daraus eine wahre Leidenschaft. Traumreisen zu den Polarbären, zu den Walen, nach Afrika und Australien folgten.
Für Polarbären hat sie eine spezielle Affinität – oder ist es eher so, dass die Bären eine Affinintät für Maria haben? Wie anders ist es zu erklären, dass die putzigen Kerle so lässig vor ihr posieren, wie zum Beispiel die Mama mit ihren zwei Sprösslingen? Hier zu bewundern:
>Snapshots Februar 2008
tierfoto-
wettbewerb.ch




Ausrüstung
Canon 20D
Objektive Canon 17-85mm/4-5.6
Tamron 28-200mm /3.8-5.6
Sigma 28-300mm/3.5-6.3
Sigma Macro 150 mm/2.8
Tiere fotografiert sie am liebsten mit
ihrem Sigma 170-500mm/5.0-6.3



Die Fotojagd nach den Polarbären ist ein Geduldspiel. Im Hudson Bay Nationalpark (Kanada) verbrachten wir wochenlang Tag und Nacht in einem Tundra-Buggy, wo wir die Bären ständig beobachten konnten. Es war eisig kalt. Einmal passierte es mir, dass die Bärenfamilie nach stundenlangem Warten endlich in idealer «Schussposition» war – und ich konnte den Auslöser nicht betätigen, weil meine Finger steif gefroren waren.
Eines meiner Lieblingsfotos ist der Löwe mit dem Elefanten. Es entstand in Masai Mara (Kenia). Das Bild ist für mich so speziell, weil solche Situationen nicht nur selten, sondern auch hoch gefährlich sind. So erlebten wir, wie eine Gruppe von Löwen Elefantenbabies bedrängte. Da schoss ein kräftiger Elefantenbulle wild trompetend aus dem Busch und verjagte die Löwen. Aber nicht nur diese – auch unser Fahrer erkannte, dass es lebensgefährlich werden könnte, er startete blitzschnell den Motor und brachte uns in Sicherheit.