Mit seiner Schwarz-Weiss-Aufnahme des Schwanenkükens (oben) hat er sich Platz 5 in den TopTen erobert.
>TopTen April 2011
Sebastian Pückler hat Jahrgang 1993. Seine Interessen gelten der Natur und der Architektur. In diesem Bereich möchte er später auch beruflich tätig sein.
Sein Interesse an der Fotografie stammt aus der Malerei. 2007 begann er, verschiedene Dinge mit Öl und Acryl auf Leinwand zu malen, auch Fotografien von anderen Künstlern und Fotografen. Das gelang ihm ganz gut, aber er fühlte sich dabei wie ein Kopist, – fortan wollte er seine eigenen Motive suchen. Außerdem dauerte es ihm zu lange, bis das gemalte Bild fertig war. Bei der Fotografie sind die Resultate schneller da, dachte er sich, die Kamera ist handlich und überallhin mitnehmbar. Das gab ihm die Möglichkeit, seine Motive leichter zu finden.
Tierfotografie bezeichnet er nicht als sein Spezialgebiet, er möchte auch in der Architektur- und Reisefotografie tätig sein.
>Bilder auf seiner Website «Der Photo Graf»
tierfoto-
wettbewerb.ch
Ausrüstung
Nikon D7000 DSLR
mit diversen Nikkor-Objektiven.
Sein Lieblingsobjektiv für die
Tierfotografie ist das
Tamron 70-300 mm, 4-5.6





Anekdote
«Eines Morgens zog ich los, um Fotos im frühen Sonnenlicht zu schiessen. Mein Ziel war der Bodensee. Bald entdeckte ich eine riesige Schar von Rotkopfenten. Im Hintergrund ein tolles Wokengebilde in herrlich tiefrotem Licht – eine Stimmung für das perfekte Bild! Ich versuchte, mich nahe an die Enten ranzuschleichen und rückte Schritt für Schritt vor, auf einzelnen Steinen balancierend. Und dachte dabei: «Vorsicht, die fliegen jetzt jeden Moment davon...», aber nein, sie blieben die Ruhe selbst. In diesem Moment verlor ich das Gleichgewicht, fiel in den See – und jetzt flog die ganze Schar aufgeschreckt davon... Kein Bild, eine nasse Kamera, das war die ganze Ausbeute des Tages.»
