Wir stellen vor: TopTen-Fotografen

Dirk Fricke, Ellerau


Mit dem lustigen Orang-Utan-Jungen (Bild oben) schaffte er es in die TopTen >TopTen April 2011


Dirk Fricke hat Jahrgang 1965 und ist von Beruf Polizeibeamter. In 30 Berufsjahren hat er schon einiges gesehen, gehört und am eigenen Leib mitbekommen. Oftmals gehören diese Situationen nicht zu den schönsten Momenten im Leben. Da brauchte er einen Ausgleich, welcher sich hauptsächlich durch Ruhe, Kreativität und viel Freude auszeichnet: die Fotografie. Er ist regelmässig in zoologischen Gärten und Tierparks unterwegs, so auch im Zoo Leipzig, wo das TopTen-Bild «es ist ein Junge» entstand (Orang-Utan oben).


Seinen Tierbildern soll niemals anzusehen sein, dass sie in Gehegen oder Terrarien aufgenommen worden sind. Er verzichtet deshalb auf Blitzlicht, da dieses auf Tiere verstörend wirken kann. Lieber nimmt er «verrauschte» Bilder in Kauf als ein emotional verstörtes Tier. Auch in anderen Bereichen der Fotografie versucht er, nur mit dem vorhandenem Licht auszukommen. Er beschäftigt sich in letzter Zeit auch mit Architektur- bzw. Stadtfotografie, überwiegend in Hamburg und Umland.


Fotografischer Werdegang: Seine erste Spiegelreflexkamera (Pentax, analog) erwarb er im Jahre 2001, aber knipste – nach eigenen Worten – am Anfang ziemlich unbedarft rum. Die erste digitale SLR, auch eine Pentax, kam 2006 dazu, danach Erwerb von diversen Objektiven und Zubehör. Seit 2008 Besitzer der Pentax K10D. Dirk Fricke nimmt seit 2008 an Foto- Wettbewerben teil, meist im Bereich der Tier/Naturfotografie.

tierfoto-
wettbewerb.ch

Fotos: Dirk Fricke

Ausrüstung


Pentax K10D.
Seine Lieblingsobjektive für die Tierfotografie: Sigma 70-200/2,8 II und Sigma 50/2,8 Makro. Dazu ein «uraltes» manuelles Pentax 300/4. Für die Landschaftsfotografie kommt auch ein Oldie zum Einsatz: Ein manuelles Sigma 20-35/ 3,5-4,5.

Anekdote


«Meist ernte ich große Augen (insbesondere auf Workshops), wenn ich von meinem selbstgebauten Zubehörteil erzähle: Einem handelsüblichen Toilettenpümpel (rotes Gummiteil mit Holzstiel). Hierbei schneide ich die hintere Wand des Pümpels so aus, dass das Objektiv durchgeschoben werden kann. Sinn des Ganzen: So kann man fast direkt auf einer Scheibe anlegen und sogar verkanten und hat keinerlei Spiegelungen mehr zu befürchten.»

Kontakt


Weitere Bilder von Dirk Fricke sind hier zu sehen:
www.lebedeinekunst.de/photo-ede