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Schnelligkeit ist wichtig in der Tierfotografie. Deshalb habe ich mich für die Canon EOS 40D entschieden. Sie fokussiert irre schnell und löst ebenso blitzschnell aus. Damit hat man die Gewähr, kein Sujet zu verpassen und auch von sich schnell bewegenden Tieren scharfe Bilder zu bekommen.
Eigentlich könnte ich auch die Canon EOS 5D auf die Safari mitnehmen (die 5D verwende ich im Studio),
aber da diese über einen Vollformatsensor verfügt, ist die Objektiv-Palette nicht mehr so ideal – die Linsen werden schnell mal gross und schwer. Auf der Safari spielt die Handlichkeit aber eine wichtige Rolle, und hier punktet die 40D besonders.
Bei der Canon EOS 40D mit dem kleineren Sensor
ergibt sich ein Cropfaktor von analog zu digital von 1.6, womit mein Lieblings-Reiseobjektiv, das TAMRON 18-250mm, zu einem genialen Allrounder wird: Vom Weitwinkel (28.8mm) bis zum Tele von 400mm! Und das alles untergebracht in höchst kompakten und komfortablen 450 Gramm.
Okay, seine Schärfe entspricht nicht ganz einer Profilinse *). Aber erstens verwende ich dieses Objektiv nicht für professionelle Zwecke, sondern für meine privaten Reisefotos, und zweitens lässt sich durch konsequente Abblendung auf Blende 8 ein durchaus passabler Kompromiss erzielen.
Mein eigentliches «Tier-Objektiv» ist das Canon 100-400mm-Zoom, was auf der 40D stolzen 160-640mm entspricht! Es ist ein Schiebezoom, das vor allem auf der Fotosafari hervorragende Dienste leistet. Seine (gute) Schärfe entspricht nicht ganz starren Linsen, hat aber diesen gegenüber den Vorteil, dass man stets Herr über den richtigen Ausschnitt bleibt. Mit 1.4 Kilo ist es allerdings nicht besonders handlich und mit einem Preis von rund 3000 Franken auch nicht gerade billig. Aber verglichen mit den Gesamtkosten der Safari...
Fritz Kleisli

