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An Beispielen erläutert:
Ein Leopard auf dem Baum ist zwar selten, aber noch kein Schnappschuss. Das Bild rechts hingegen mit dem Gepard, der den kleinen Hund packt, ist ein echter Schnappschuss. Im richtigen Moment dort sein und blitzschnell abdrücken...


Schnappschüsse entstehen oft (sogar meist) aus Zufällen. Man bereitet sich vor, ein bestimmtes Bild zu schiessen, sucht den richtigen Ausschnitt, stellt scharf... und plötzlich passiert etwas völlig Unerwartetes. Dann heisst es nur noch:
Nicht staunen, sondern abdrücken!
So wie das Manfred Hölzl bei seinem herrlichen Schnappschuss der zwei Windhunde und der Ente gemacht hat. Er schreibt:

«Ich war an diesem Tag voll motiviert, ein gutes Bild zu machen und fuhr nach Wels Kreglbach, wo von Zeit zu Zeit Windhunderennen stattfinden. Habe mich dort positioniert und die Kamera auf die Schnelligkeit der Hunde vorbereitet und entsprechend eingestellt. Zunächst waren noch keine Hunde zu sehen wo ich stand, und irgendwie dürfte diese Ente einen Kurzstopp eingelegt haben, oder sie hatte etwas Leckeres entdeckt. Und dann ging alles ganz schnell: Plötzlich waren die Hunde da, und ich hatte Glück, den Finger am Abzug zu haben.- Gottseidank hat die Wildente den überraschenden Angriff überlebt, aber es war ganz knapp.»